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Vana: "Europäische Arbeitsbehörde ist wichtiger Schritt für grenzüberschreitende Beschäftigte"

Grüne fordern starke Rolle der geplanten Behörde zum Schutz vor Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen

Die EU-Kommission hat heute ihren Vorschlag für eine europäische Arbeitsbehörde vorgestellt, durch die die Rechte von grenzüberschreitend tätigen Beschäftigten europaweit sichergestellt werden sollen. Monika Vana, Vizepräsidentin der Grünen im Europaparlament, begrüßt, dass es endlich eine konkrete Maßnahme im Sinne des sozialen Europas gibt:

"Dieser  Vorschlag der Kommission ist ein erster wichtiger Schritt zum Schutz  von grenzüberschreitenden ArbeitnehmerInnen. Die Kontrolle der Rechte  von Beschäftigten über Ländergrenzen hinweg ist ein sinnvoller  Vorschlag, sofern er in den Mitgliedstaaten nun auch tatsächlich  umgesetzt wird.

Damit ArbeitnehmerInnen nicht durch rechtliche  Schlupflöcher fallen, braucht es aber noch viel mehr: Die neue Behörde  sollte eine zentrale Rolle dabei spielen, Unterschiede bei  Gesundheitsversorgung, Pensionsansprüchen und Arbeitslosengeld zu  identifizieren und anzugehen. Auch ein eigenes Budget ist notwendig,  damit die Behörde entsprechend handlungsfähig ist. Wir brauchen soziale  Rechte für alle BürgerInnen, und zwar überall in der Europäischen  Union."

Rückfragehinweis:    Mag. Dominik Krejsa, MA    Pressesprecher Dr. Monika Vana, MEP    Grüner Klub im Parlament    1017 Wien    Tel.: +43 (0) 1-40110-6705

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14446/aom

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OTS0200    2018-03-13/16:34

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